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AntragLeverkusener Grüne wollen Erinnerungsort für Sternenkinder

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Die Leverkusener Grünen wollen einen Erinnerungsort für Sternenkinder schaffen.

Die Leverkusener Grünen wollen einen Erinnerungsort für Sternenkinder schaffen.

Als Sternenkinder werden Kinder bezeichnet, die vor, während oder kurz nach der Geburt gestorben sind.

Die Leverkusener Grünen wollen einen Erinnerungsort für Sternenkinder schaffen, dafür will die Fraktion einen Antrag in den Stadtrat einbringen. Als Sternenkinder werden Kinder bezeichnet, die vor, während oder kurz nach der Geburt gestorben sind.

Der Plan der Grünen: „Die Verwaltung soll dafür ein geeignetes Stück ausweisen, etwa eine Wiese oder ein kleines Waldstück.“ Das soll nach Vorstellung der Fraktion naturnah, ruhig gelegen und gut erreichbar sein. Der zweite Schritt sei dann, mit Eltern, Hebammen, Beratungsstellen und anderen Trägern („kirchlich und weltanschaulich“) ein Konzept dafür zu entwickeln, wie der Ort konkret aussehen könnte.

Rupy David, die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion, sagt: „Sternenkinder sind Teil der Familie und des Lebens, auch wenn sie nur kurz oder gar nicht sichtbar gelebt haben. Der Verlust eines Kindes vor, während oder kurz nach der Geburt stellt für betroffene Familien eine tiefgreifende seelische Belastung dar.“ An dem Erinnerungsort könnten Familien ihren Schmerz teilen, Trost finden und einander stärken.

Der Ort soll unabhängig von der Konfession oder der Weltanschauung sein, ein „Raum für Trauer, Würde und Erinnerung“, sagt die Fraktionsvorsitzende Claudia Wiese.