Der Burscheider Rat beschloss die Erhöhung in einer Sitzung Mitte Dezember.
Nach RatsbeschlussStadt Burscheid verschickt Bescheide für Grundsteuer mit erhöhtem Hebesatz

Auf die Burscheiderinnen und Burscheider kommt ein Grundsteuerbescheid mit erhöhtem Hebesatz zu, die Stadtverwaltung muss sparen.
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In seiner Sitzung am 18. Dezember hat der Burscheider Stadtrat die Erhöhung der beiden Grundsteuer-Hebesätze beschlossen. Der Hebesatz der Grundsteuer A für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe ist zum 1. Januar 2026 von 260 auf 345 Prozentpunkte, der der Grundsteuer B für sonstige Wohngebäude von 505 auf 639 Punkte gestiegen.
Rund eineinhalb Wochen nach dem Inkrafttreten der neuen Grundsteuer-Sätze zum Jahresbeginn beginnt die Stadt Burscheid damit, die Grundsteuerbescheide zu verschicken. Als Startzeitpunkt wurde hierfür in diesem Jahr der 12. Januar festgelegt.
Grundsteuer-Hebesatz erhöht, keine Veränderungen bei der Gewerbesteuer
In einer Mitteilung erläutert die Stadt, dass die Grundsteuer „neben der Gewerbesteuer die wichtigste Einnahmequelle der Städte und Gemeinden“ sei, an der Gewerbesteuer wurden hingegen kurz vor Jahreswechsel keine Veränderungen vorgenommen.
„Die Stadt Burscheid erstellt die Grundsteuerbescheide auf Grundlage der ihr vorliegenden Daten. Fragen oder Einwände zum Grundlagenbescheid und zur Zurechnung – insbesondere über den festgesetzten Einheitswert – sind direkt an das Finanzamt zu richten“, informiert die Stadtverwaltung und weist in diesem Zuge darauf hin, dass entsprechende Anfragen per E-Mail an finanzen@burscheid.de gerichtet werden sollen.
Wie der „Leverkusener Anzeiger“ bereits im Dezember berichtete, erwarte die Burscheider Politik um Bürgermeister Dirk Runge durch die Erhöhung der beiden Grundsteuer-Hebesätze eine Mehreinnahme von rund einer Million Euro. (dth)
