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NachrufLeverkusener Musiker Rainer Heide ist gestorben

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Rainer Heide ist tot.

Rainer Heide ist tot.

Er war unter anderem Mitgründer des Vereins Rockhaus Leverkusen und im Vorstand des Vereins Jazz Lev.

Rainer Heide ist tot. Wie Henrik Herzmann und Tobias Sauer vom Verein Jazz Lev mitteilen, ist das Urgestein der Leverkusener Musikszene am Samstag, 3. Januar, nach langer schwerer Krankheit gestorben. Er wurde 78 Jahre alt.

Heide habe die Leverkusener Musikszene seit den 1970ern bis in die 2000er-Jahre entscheidend mitgeprägt, teilen die beiden mit. Unter anderem war er unter den Pseudonymen „Einzahn“ und „Egon Tripp“ in den Bands „Alter Egon“ und „Egon Tripp“ aktiv. Rainer Heide war Mitbegründer des Rockhauses Leverkusen, half beim Kleinkunstprogramm im Galerietreff/K1 als Techniker und war auch zeitweise im Vorstand von Jazz Lev aktiv.

„Darüber hinaus war Rainer auf vielen Ebenen sozial außerordentlich engagiert“, schrieben Herzmann und Sauter. Zum Beispiel als langjähriger und letzter Leiter des Bauspielplatzes in Rheindorf und als Unterstützer der Jugendfreizeiten der Wiesdorfer Kirchengemeinde St. Antonius. Rainer Heide gehörte zudem zu den frühen Leverkusener Grünen.

Menschen ganz unterschiedlicher Generationen seien mit ihm durch all seine Aktivitäten in Berührung gekommen. Sie seien von ihm beeinflusst worden und hätten ihm viel zu verdanken – „so wie die Verfasser dieses Nachrufs“. Henrik Herzmann und Tobias Sauter schreiben: „Rainer hinterlässt eine Lücke, die niemand füllen kann und wird. Wir sind traurig – und zugleich dankbar, dass du erlöst bist.“